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60 Jahre Erfahrung im Doppelpack
Doris Süssmilch, 29. September 2026
Seit drei Jahrzehnten sind Fatmir und Sergio Teil der Bauimpuls AG – 30 Jahre, in denen sich Projekte, Technologien und Arbeitsweisen verändert haben, eines aber konstant geblieben ist: ihre Verbundenheit zum Team und zum Handwerk.
In diesem Beitrag blicken wir mit ihnen zurück auf prägende Momente, besondere Projekte und das, was Bauimpuls für sie ausmacht. Fatmir und Sergio erzählen, was sie all die Jahre motiviert hat, worauf sie stolz sind und was sie den nächsten Generationen mitgeben möchten.
Fatmir
Bauimpuls seit: 1996
Beruf: Spengler
Abteilung: Spenglerei/Blitzschutz
Hobby: Haus und Garten
Wie bist du damals zur Bauimpuls AG gekommen?
«Ich bin damals über die Vogelspenglerei in Niederstocken zur Bauimpuls AG gekommen und war zunächst an das Unternehmen ausgeliehen. Während dieser Zeit hat mir die Arbeit und das Umfeld so gut gefallen, dass mir die Bauimpuls eine Festanstellung angeboten hat. Dieses Angebot habe ich gerne angenommen und heute, 30 Jahre später, war das definitiv die richtige Entscheidung.»
Was war eines deiner schönsten Erlebnisse bei der Arbeit?
«Die schönsten Momente waren für mich immer, wenn ein anspruchsvolles Projekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte und alle gesund und zufrieden nach Hause gegangen sind. Besonders schön war auch die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen über all die Jahre.»
«Ein Projekt, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war eine grössere Wohnüberbauung in Ostermundigen. Das war ein Langzeitprojekt, das mich rund zwei Jahre begleitet hatte. Gemeinsam mit einem Lehrling an meiner Seite durfte ich die Spenglerarbeiten von Anfang an ausführen und miterleben, wie die Überbauung Stück für Stück entstanden ist. Gerade diese langfristige Zusammenarbeit und das sichtbare Endergebnis machen dieses Projekt für mich zu einem besonderen Highlight meiner Zeit bei Bauimpuls.»
Fatmir, Spengler
Sergio
Bauimpuls seit: 1996
Beruf: Spenglerpolier
Abteilung: Kundendienst
Hobbys: Skifahren, E-Biken, Wandern, Singen
Wie bist du damals zur Bauimpuls AG gekommen?
«Ich habe damals die Polierschule besucht. Es war die erste Polierschule überhaupt. Dort habe ich Mathias Loder kennengelernt, der zu dieser Zeit bei Bauimpuls tätig war und die Meisterschule besuchte. Wir kamen ins Gespräch, und er erzählte mir, dass im Unternehmen Leute gesucht werden. Daraufhin habe ich mich beworben und so hat mein Weg bei der Bauimpuls begonnen.»
Was war eines deiner schönsten Erlebnisse bei der Arbeit?
«Eines meiner schönsten beruflichen Erlebnisse war ein anspruchsvolles Projekt in Konolfingen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir aber auch die starke Zusammengehörigkeit – sei es bei familiären Anlässen, Weihnachtsfesten oder Skitagen. Schön ist, dass diese Traditionen bis heute beibehalten wurden.»
«Ein Projekt, das mich besonders geprägt hat, war ein Steildachprojekt in Konolfingen. Ich erhielt damals nur einen Plan im Massstab 1:100 und musste daraus die gesamte Einteilung der Falzbahnen planen. Rund 200 Bahnen wurden im Betrieb vorbereitet, ohne dass ich vorher richtig messen konnte. Am Tag X musste alles passen, denn der Kran war nur an diesem einen Tag vor Ort. Als am Ende fast alles genau aufging und nur wenige Bahnen übrig blieben, war ich wirklich stolz. Das war eine grosse Herausforderung.»
Sergio, Spenglerpolier
Gemeinsamer Rückblick
Was hat sich in 30 Jahren verändert?
Fatmir: «Verändert hat sich vor allem die Technik. Der Neubau der Spenglereihalle, moderne Maschinen und die Digitalisierung haben unsere Arbeit stark geprägt. Gleichgeblieben ist aber der gute Teamgeist. Viele Kollegen, mit denen ich vor 30 Jahren angefangen habe, sind heute noch da, und das schätze ich sehr.»
Sergio: «Als ich zu Bauimpuls gekommen bin, war alles noch sehr familiär. Durch das Wachstum hat sich das natürlich verändert, was auch nachvollziehbar ist. Heute ist die Bauimpuls eine grössere, gut aufgestellte Firma geworden. Beide Seiten haben ihre positiven und weniger positiven Aspekte: Früher war es familiärer, heute gibt es mehr Struktur und Möglichkeiten. Geblieben ist der Anspruch, gute Arbeit zu leisten und sich weiterzuentwickeln.»
Was schätzen beide am Unternehmen?
Fatmir: «Über all die Jahre haben mich vor allem das gute Kaderteam und meine Teamkameraden motiviert, bei Bauimpuls zu bleiben. Natürlich gibt es, wie überall, auch mal schwierige oder schlechte Tage das ist ganz menschlich. Aber der gute Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen haben mir immer wieder Freude an der Arbeit gegeben und mich motiviert, weiterzumachen.»
Sergio: «Was ich besonders schätze, ist die Möglichkeit, meinen Beruf seit vielen Jahren mit Freude und Eigenverantwortung auszuüben. Natürlich gibt es überall Gutes und weniger Gutes – entscheidend ist, dass das Positive überwiegt. Besonders gerne bin ich im Kontakt mit den Kunden, bespreche ihre Bauanliegen und zeige ihnen die Vor- und Nachteile auf. Diese Kundengespräche, das selbstständige Arbeiten und das eigenständige Planen von Terminen bereiten mir bis heute grosse Freude.»
Was wünscht ihr euch für die Zukunft – privat und beruflich?
Fatmir: «Privat wünsche ich mir vor allem Gesundheit und dass ich fit bleibe, um die Zeit mit meiner Familie und meinen Hobbys geniessen zu können. Beruflich hoffe ich, dass es bis zu meiner Pensionierung so gut weitergeht wie bisher und ich gemeinsam mit dem Team noch viele erfolgreiche Projekte umsetzen darf.»
Sergio: «In erster Linie wünsche ich mir, gesund zu bleiben. Denn ohne Gesundheit nützt alles andere wenig. Für die Firma wünsche ich mir, dass wieder mehr junge Leute mit ins Boot geholt, begleitet und motiviert werden. Ich könnte mir gut vorstellen, dabei eine Art Göttifunktion zu übernehmen: jemand, zu dem Lernende kommen können, wenn der Schuh drückt. Langjährige Mitarbeitende bringen wertvolle Erfahrung mit und genau dieses Wissen möchte ich gerne an die nächste Generation weitergeben.»
Was wollt ihr der nächsten Generation mitgeben?
Fatmir: «Ich kann den Beruf des Spenglers nur weiterempfehlen. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf, bei dem kein Projekt dem anderen gleicht. Jedes Bauvorhaben bringt neue Herausforderungen und eigene Lösungen mit sich, sei es durch den Baustil oder die unterschiedlichen Anschlüsse und Details. Genau diese Vielfalt macht den Beruf spannend und sorgt dafür, dass man immer wieder Neues dazulernt. Wer gerne mit den Händen arbeitet und am Ende des Tages sieht, was er geschaffen hat, ist in diesem Beruf genau richtig.»
Sergio: «Ich möchte der nächsten Generation mitgeben, dass sie sich trauen soll, etwas zu sagen, wenn etwas nicht stimmt oder nicht gut läuft. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Mitarbeitende die Lernenden von heute aus deren Sicht betrachten und nicht nur mit dem Gedanken: ‹Wir haben es früher auch so gemacht.› Jede Generation wächst anders auf. Wenn man versucht, sie so anzunehmen, wie sie sind, und auch einmal eine andere Sichtweise einzunehmen, kann man viel voneinander lernen.»
Nicht nur Beruf: das machen unsere Jubilare in ihrer Freizeit
Fatmir
«In meiner Freizeit bin ich gerne zu Hause und kümmere mich um Haus und Garten. Gartenarbeiten machen mir Spass, und allgemein halte ich gerne alles in Schuss – fast wie ein Hauswart. Es ist für mich ein schöner Ausgleich zur Arbeit und ich geniesse es, draussen aktiv zu sein und zu sehen, was man mit den eigenen Händen schaffen kann.»
Sergio
In seiner Freizeit ist er vielseitig unterwegs, ob beim Skifahren, E-Biken, Wandern, Singen oder auf der Bühne. Besonders in Erinnerung bleiben zudem seine Auftritte bei den Thunerseespielen. Auch der Fussball hat ihn über viele Jahre begleitet, zuerst als Spieler und später als Trainer. Heute geniesst er es, wieder mehr Zeit für seine Hobbys zu haben, da seine Kinder inzwischen erwachsen sind. Am liebsten steht er auf den Skiern – die Freiheit und die Bergwelt faszinieren ihn immer wieder aufs Neue.
Die letzten 30 Jahre zeigen: Es sind nicht nur Projekte, die bleiben – es sind vor allem Menschen, die mit Herzblut mitgestalten. Fatmir und Sergio stehen genau dafür. Danke für das Interview und euer grosses Engagement für die Bauimpuls.
Wir wünschen euch weiterhin alles Gute.
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